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Ein aktueller Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzt, dass prekäre psychische Gesundheit die europäischen Volkswirtschaften jährlich etwa 76 Milliarden Euro kostet, was 6 % der Gesamtausgaben für Gesundheit entspricht. Diese Situation wird dadurch verschärft, dass psychische Erkrankungen zur Verschlechterung anderer physischer Gesundheitsprobleme beitragen, was komplexere und kostspieligere Behandlungen zur Folge hat.
Die OECD warnt, dass diese Bedingungen den Arbeitsmarkt beeinträchtigen werden, was zwischen 2025 und 2050 zu einem durchschnittlichen jährlichen Rückgang des BIP um 1,7 % führen wird, aufgrund der sinkenden Teilnahme an der Erwerbsbevölkerung. Psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände werden die gesunde Lebenserwartung in der EU um 2,5 Jahre senken, was 28.000 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr entspricht. Fast 21 % der Bevölkerung der OECD und der EU leidet unter psychischen Störungen, was erhebliche Auswirkungen auf junge Menschen und Frauen hat. Barrieren beim Zugang zu Behandlungen, wie Kosten und Mangel an Fachkräften, betreffen 67,5 % derjenigen, die Hilfe benötigen.
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