Die Golfstaaten, einschließlich der Verbündeten des US-Präsidenten Donald Trump, unterstützen keinen amerikanischen Militärangriff auf den Iran, aus Angst vor Instabilität und negativen wirtschaftlichen Auswirkungen. Obwohl sie indirekte Konflikte mit dem Iran hatten, haben die Golfregierungen, wie Saudi-Arabien, gewarnt, dass eine militärische Aktion nicht unbedingt zum Sturz des Regimes in Teheran führen wird. Der amerikanische Führer hat eine Deeskalation der Situation angedeutet, aber nicht bestätigt, dass der Angriffsplan aufgegeben wird.
Die Monarchien im Golf, die von der Stabilität in der Region abhängen, befürchten, dass Angriffe den Ölverkehr durch die Straße von Hormuz stören könnten. Saudi-Arabien hat den Iran versichert, dass es sich nicht in einen Konflikt einmischen und die Nutzung seines Luftraums für Angriffe nicht zulassen wird. Obwohl sie eine Schwächung der militärischen Fähigkeiten des Iran wünschen, sind diese Staaten besorgt über die möglichen Folgen eines Regimewechsels.
Darüber hinaus betrachten einige Regierungen im Golf Israel als eine größere Bedrohung als den Iran und befürchten, dass eine militärische Intervention zu einer israelischen Hegemonie in der Region führen könnte. Israel, das zwar den Regimewechsel im Iran unterstützt, äußert Bedenken, dass eine militärische Aktion verfrüht sein könnte. Stattdessen schlägt Israel alternative Maßnahmen vor, wie wirtschaftliche Sanktionen oder Cyberangriffe, um das iranische Regime zu schwächen.
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