Die Europäische Union analysiert einen bedeutenden diplomatischen Schritt im Kontext des Krieges in der Ukraine, indem sie die Ernennung eines hochrangigen Vertreters für Verhandlungen mit Wladimir Putin in Betracht zieht.
Die Gespräche, die von den Außenministern der EU in einem Treffen in Zypern behandelt werden, folgen dem Wunsch Europas, den Einfluss im Friedensprozess zurückzugewinnen. Zu den genannten Kandidaten gehören Mario Draghi, ehemaliger Präsident der EZB, und Angela Merkel, ehemalige Kanzlerin Deutschlands.
Obwohl Draghi als sichere Wahl aufgrund seines Rufs angesehen wird, könnte Merkel eine umstrittenere Option sein wegen ihrer früheren Beziehung zu Putin. Auch finnische Führer wie Alexander Stubb und Sauli Niinistö werden in Betracht gezogen, aber die Spannungen zwischen Moskau und Helsinki komplizieren diese Wahl.
Das Treffen wird nicht nur den Namen des Gesandten diskutieren, sondern auch die Bedingungen für die Wiedereröffnung diplomatischer Kanäle und die Position der EU in möglichen Verhandlungen. Die Ukraine fordert Druck auf Russland für einen Waffenstillstand, während der Kreml erklärt, dass Putin offen für einen Dialog ist, aber unter Bedingungen.
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