Das wöchentliche deutsche Magazin Der Spiegel hat eine Untersuchung veröffentlicht, wonach die CIA bereits im Frühjahr 2022 über die Pläne zur Sabotage der Nord-Stream-Pipeline informiert war und technische Gespräche mit einem ukrainischen Kommando geführt hat, das mit den Geheimdiensten in Kiew verbunden ist.
Obwohl die Amerikaner zunächst grünes Licht für die Operation gegeben hatten, änderte sich die Position Washingtons im Sommer 2022, als die CIA die finanzielle Unterstützung zurückzog und die Ukraine aufforderte, von den Plänen abzusehen. Dennoch setzte das ukrainische Kommando seine Aktivitäten fort und konnte private Finanzierung in Höhe von 300.000 Dollar für die Operation sichern.
Eine Sprecherin der CIA erklärte, dass die Rekonstruktion der Ereignisse falsch sei, ohne spezifische Details zu dementieren. Derzeit befindet sich ein Hauptverdächtiger, Serghi K., in Untersuchungshaft in Deutschland und wartet darauf, angeklagt zu werden. Das Bundesgericht in Deutschland hat die Zuständigkeit in diesem Fall bestätigt, da der Sabotageakt die Infrastruktur auf deutschem Territorium betroffen hat.
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