Die bolivianischen Bergleute sind in La Paz auf die Straße gegangen, um den Rücktritt von Präsident Rodrigo Paz zu fordern, während sie gleichzeitig Reformen in der Arbeit, einen besseren Zugang zu Treibstoff und Sprengstoffen verlangen. Die Proteste eskalierten in Gewalt, wobei die Polizei mit Tränengas reagierte. Diese Protestbewegung wurde durch eine tiefgreifende Wirtschaftskrise angeheizt, die durch den Mangel an US-Dollar und den Rückgang der Energieproduktion verschärft wurde.
Obwohl Präsident Paz ein Dekret zur Aufhebung eines umstrittenen Gesetzes über Hypotheken von Grundstücken unterzeichnet hat, haben die Proteste weiter zugenommen. Nur sechs Monate nach Amtsantritt sieht sich Paz einer schwierigen Situation gegenüber, und die Bergleute sind in den Präsidentenpalast eingedrungen, um Gespräche zu führen. Die Behörden berichteten von 67 Blockaden auf Autobahnen, was zu Engpässen bei Lebensmitteln und Medikamenten in Krankenhäusern führte.
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