Die Türkei hat am Mittwoch angekündigt, dass Deutschland ein Patriot-Raketensystem senden wird, das für sechs Monate ab Juni stationiert wird. Diese Maßnahme erfolgt als Reaktion auf Raketenbedrohungen aus dem Iran im Rahmen der NATO-Bemühungen, die Luftverteidigung im Südosten der Türkei zu stärken. Im März wurde bereits ein amerikanisches Patriot-System in der Nähe einer NATO-Radarstation stationiert. Das türkische Verteidigungsministerium hat klargestellt, dass neben dem derzeit in der Türkei befindlichen spanischen System ein deutsches System eines der beiden zusätzlichen Systeme ersetzen wird, die aufgrund des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran von der NATO stationiert wurden.
Dieser Austausch ist für Juni geplant, und das deutsche System wird voraussichtlich etwa sechs Monate lang operationell bleiben. Die Türkei, die die zweitgrößte Armee in der NATO hat, bleibt weiterhin auf NATO-Systeme zur Luftverteidigung angewiesen, trotz ihrer Bemühungen, eine eigene Verteidigungsindustrie zu entwickeln. Sicherheitsbewertungen werden weiterhin in Abstimmung mit den Alliierten durchgeführt.
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