Die Generalstaatsanwaltschaft Russlands hat Deutsche Welle (DW) als 'unerwünschte Organisation' eingestuft, gemäß russischen Medien, auf Anfrage der Staatsduma im August. Diese Einstufung reiht sich in die Liste anderer bereits gekennzeichneter Medienorganisationen und NGOs ein, wie Radio Free Europe und Bellingcat. Nach russischem Recht gilt die Zusammenarbeit mit unerwünschten Organisationen als Straftat, und die Verbreitung ihrer Inhalte ist illegal.
Die Direktorin von DW, Barbara Massing, hat diese Maßnahme verurteilt und betont, dass sie die Bemühungen um die Bereitstellung freier Informationen nicht entmutigen wird. DW hat zunehmenden Druck seitens des Kremls verspürt, wurde seit März 2022 als 'ausländischer Agent' eingestuft und sieht sich mit Blockierungen der Website und Sendeverboten konfrontiert. Dennoch erreicht DW weiterhin eine große Anzahl von Nutzern über digitale Plattformen und wird weiterhin über kritische Themen berichten, einschließlich des Krieges in der Ukraine.
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