Der Vatikan hat durch die Stimme von Kardinal Pietro Parolin die Idee des „Präventivkriegs“ verurteilt und betont, dass die Akzeptanz dessen einen weltweiten Konflikt auslösen könnte. Parolin erklärte, dass die Erosion des Völkerrechts alarmierend sei und dass Gerechtigkeit nicht durch Gewalt ersetzt werden sollte. Er hob das Leiden der Völker im Nahen Osten hervor, die von Gewalt und Zerstörung betroffen sind. Der Kardinal betonte die Bedeutung der multilateralen Diplomatie als Lösung für Konflikte, anstelle von militärischen Angriffen. Auch Papst Leo XIV. kritisierte die Tendenz, Frieden durch Waffengewalt zu suchen. In diesem Zusammenhang rechtfertigen die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran mit Sicherheitsgründen und berufen sich auf Bedrohungen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm.
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