Der Präsident Ungarns, Tamás Sulyok, hat erklärt, dass er nicht zurücktreten wird, obwohl die von Premierminister Péter Magyar gesetzte Frist am Sonntagabend abgelaufen ist.
Sulyok betont, dass die Situation gemäß der Verfassung analysiert werden muss und wartet auf die Meinung der Venedig-Kommission. Premierminister Magyar reagierte scharf und beschuldigte Sulyok, den Rechtsstaat nicht verteidigt zu haben und sich nur um sein eigenes Gehalt zu kümmern.
Magyar setzte eine Rücktrittsfrist für Sulyok und andere Beamte, einschließlich des Generalstaatsanwalts Gábor Bálint Nagy. In einem Facebook-Beitrag erinnerte Magyar an das bevorstehende Fristende und kündigte einen Besuch beim Präsidenten an.
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