Raúl Rodríguez Castro, der Neffe von Fidel Castro, versuchte, einen geheimen Brief an Donald Trump zu übermitteln, in dem er warnte, dass Kuba sich auf eine mögliche militärische Invasion durch die USA vorbereitet. Der Brief, der ein diplomatisches Format und ein offizielles kubanisches Siegel hatte, schlug wirtschaftliche Vereinbarungen und die Lockerung der Sanktionen vor.
Ein kubanischer Geschäftsmann, Roberto Carlos Chamizo González, wurde jedoch von den Behörden in Miami daran gehindert, die Nachricht zu übermitteln. Dies geschah im Kontext von jüngsten Äußerungen von Präsident Trump, der angedeutet hatte, dass er eine militärische Intervention in Kuba anordnen könnte. Obwohl Trump offiziell keine Invasionspläne angekündigt hat, haben Quellen aus seinem Umfeld angedeutet, dass das Pentagon Optionen für militärische Aktionen in der Karibik vorbereitet.
Der Brief deutet auf einen überraschenden Versuch hin, Gespräche zwischen Havanna und Washington zu eröffnen, um Trumps Aufmerksamkeit auf ein wirtschaftliches Angebot zu lenken, während das kubanische Regime weitgehend erhalten bleibt. Diese Initiative spiegelt das Misstrauen der Kubaner gegenüber dem Außenminister Marco Rubio wider, da sie direkt den Präsidenten erreichen wollen, um die wachsende Krise anzusprechen.
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