Chubu Electric Power, ein wichtiger Energieerzeuger in Japan, wird beschuldigt, Daten zur Erdbebenresistenz manipuliert zu haben, so eine Quelle der Nachrichtenagentur Kyodo.
Diese Enthüllungen kommen, nachdem das Unternehmen zugegeben hat, dass es seit 2012 günstige Daten ausgewählt hat, um die seismischen Widerstandsnormen für die Reaktoren 3 und 4 des Hamaoka-Kraftwerks festzulegen, die es wieder in Betrieb nehmen wollte. Zunächst wurde angenommen, dass die Datenmanipulation nach der Katastrophe von Fukushima im Jahr 2011 begann, aber die Kyodo-Quelle deutet darauf hin, dass die Praxis älter sein könnte.
Im Jahr 2009 wurde der Reaktor 5 von Hamaoka starken seismischen Schocks ausgesetzt, die die geplanten Widerstandsgrenzen überschritten, und das Unternehmen begann, günstige seismische Daten zu generieren, um zusätzliche Sicherheitsanforderungen der Regierung zu vermeiden.
Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat bestätigt, dass Chubu Electric die Datenmanipulation fortgesetzt hat, selbst nachdem eine Untersuchung eingeleitet wurde. Diese neuen Informationen beeinträchtigen das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Sicherheit der Atomkraftwerke in Japan erheblich.
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