Am Sonntag gehen die Chilenen an die Urnen, um ihren Präsidenten zu wählen, und zum ersten Mal seit dem Ende der Diktatur von Augusto Pinochet steht die extreme Rechte, vertreten durch den ultrakonservativen José Antonio Kast, an der Spitze der Umfragen. Kast, ein 59-jähriger Anwalt, hat durch seine Kampagne zur Bekämpfung der Kriminalität und das Versprechen, illegale Migranten, insbesondere Venezolaner, auszuweisen, an Popularität gewonnen. Auf der anderen Seite schlägt Jeannette Jara, eine moderate Kommunistin und ehemalige Arbeitsministerin, die Erhöhung des Mindestlohns und den Schutz der Renten vor. Über 15,6 Millionen Wähler werden zur Wahl erwartet, und die Wahllokale öffnen um 08:00 Uhr Ortszeit.
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