Nach über 600 Tagen Verhandlungen hat Brüssel es geschafft, eine neue Regionalregierung zu bilden, ein Moment, der vom Führer der Reformbewegung (MR), Georges-Louis Bouchez, gefeiert wurde, der ein Bild mit weißem Rauch in den sozialen Medien postete, das den Erfolg symbolisiert.
Die belgische Hauptstadt hatte seit den Wahlen im Juni 2024 keine Regionalregierung, was zu Chaos in den Finanzen der Stadt führte, die mit einer Schuldenlast von 15 Milliarden Euro konfrontiert ist. Die an den Verhandlungen beteiligten Parteien umfassten MR, PS, Les Engagés, Groen, Vooruit, Anders und CD&V. Der belgische Premierminister Bart De Wever reagierte mit vorsichtigem Optimismus und betonte, dass er die Einzelheiten des Abkommens prüfen müsse, da der Haushalt Brüssels stark betroffen war. Das dezentralisierte System Belgiens ermöglicht es jeder Region, eine separate Regierung zu haben, was die Bildung von Koalitionen oft kompliziert.
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