Am Montag fand ein bewaffneter Angriff an der Mariano Moreno Schule in San Cristóbal, Argentinien, statt, bei dem ein 15-jähriger Schüler das Feuer eröffnete, was zum Tod eines 13-jährigen Mitschülers und zur Verletzung von weiteren acht Personen führte. Der Vorfall ereignete sich vor der täglichen Fahnenzeremonie und löste eine Welle des Schocks in einem Land aus, das selten mit solcher Gewalt in Schulen konfrontiert ist. Zeugen berichteten, dass die Schüler den Angreifer sahen, wie er aus der Toilette mit einer Waffe kam, und begannen zu fliehen.
Die lokalen Behörden bestätigten, dass sechs Schüler leicht verletzt wurden, während zwei andere, darunter das Opfer, ins Krankenhaus gebracht wurden, wobei sich einer von ihnen in einem kritischen Zustand befindet. Der Minister für Justiz und Sicherheit der Provinz Santa Fe, Pablo Cococcioni, sprach der Familie des Opfers sein Beileid aus und betonte, dass der Angreifer keine Vorstrafen hatte und mit komplexen familiären Problemen konfrontiert war. Der Unterricht wurde ausgesetzt und die Schüler nach Hause geschickt. Dieser Vorfall hat Besorgnis und Traurigkeit in der Gemeinschaft ausgelöst und ist ein beispielloses Ereignis in der jüngeren Geschichte Argentiniens.
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