Andy Burnham, der Hauptkandidat für das Amt des Premierministers von Großbritannien, erklärte am Montag, dass er die "größte Machtumverteilung" in der Geschichte des Landes durchführen werde, falls er Keir Starmer nachfolgt.
Burnham, ehemaliger Bürgermeister von Manchester, versprach, den regionalen Bürgermeistern mehr Befugnisse zu übertragen und plädierte für eine "Revolution" in der Art und Weise, wie Großbritannien regiert wird. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit, die Lebensstandards zu verbessern und die aktuelle Politik zu ändern, um die Wirtschaft zu revitalisieren.
Die Kritik der Opposition kam schnell, die konservativen Führer beschuldigten ihn, keinen konkreten Plan zu haben. Burnham schlug die Schaffung eines Büros "No. 10 North" vor, um die Dezentralisierung der Macht zu koordinieren, und versprach ein umfangreiches Programm zum Bau von Sozialwohnungen. Er führte auch das Konzept des "Manchesterismus" ein, eine Form des geschäftsfreundlichen Sozialismus, und plädierte für eine größere öffentliche Kontrolle über essentielle Dienstleistungen.
Die Spekulationen über die Ernennung eines Finanzministers gehen weiter, falls Burnham das Amt des Premierministers übernehmen sollte.
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