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Sylvester Stallone hat das militärische Engagement der Vereinigten Staaten im Iran scharf kritisiert und angedeutet, dass er seine Sicht auf die Politik geändert hat. Dies sagte er in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung El País. Der 80-jährige Schauspieler äußerte sich anlässlich der Veröffentlichung seiner Memoiren The Steps.
Der Star aus Rocky und Rambo sagte, dass er den Krieg hasse, und stellte die militärischen Interventionen der USA in anderen Ländern infrage. Stallone erklärte, nur ein angegriffenes Land habe eine Rechtfertigung dafür, in den Krieg zu ziehen, und bekundete sein Bedauern über die Soldaten, deren Leben zerstört wird.
Der Schauspieler verglich die Situation mit dem Vietnamkrieg, dem Thema der Rambo-Filme, und kritisierte die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes. Seine Äußerungen markieren eine Distanzierung von der Position, die er im November 2024 vertreten hatte, als er Donald Trump als „eine mythische Figur“ und „einen zweiten George Washington“ bezeichnete.
Stallone stellte jedoch klar, dass er nicht in die Politik involviert sein möchte. Außerdem verriet er, dass er eine Rolle als „Sonderbotschafter“ für Hollywood abgelehnt habe. Davon habe er über CNN erfahren und sie für lächerlich gehalten.
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