Ein Bericht von Amnesty International behauptet, dass Russland irreführende, zwanghafte und ausbeuterische Praktiken anwendet, um Bürger aus Ländern mit niedrigem Einkommen wie Sri Lanka, Sierra Leone und Somalia zu rekrutieren. Einige sollen mit Versprechen ziviler oder nicht kämpfender Tätigkeiten angelockt worden sein, während andere gezwungen wurden, sich zu verpflichten, als ihre Aufenthaltserlaubnisse abgelaufen waren.
Die Aussagen einiger Kriegsgefangener deuten darauf hin, dass die Rekruten nach kurzen Ausbildungszeiten schnell an die Front geschickt wurden. Amnesty führt den Fall eines Brasilianers an, der durch eine vermeintliche IT-Stelle angelockt wurde, sowie den eines sri-lankischen Staatsbürgers. Die Ukraine schätzt, dass Russland seit 2022 mindestens 27.000 Ausländer aus 135 Ländern rekrutiert hat.
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