Die Nationale Gesundheitsorganisation Griechenlands (EODY) berichtete in der letzten Woche von 45 neuen Fällen einer Infektion mit dem West-Nil-Virus, insgesamt 110 lokal erworbene Infektionen bis zum 12. August.
Davon betrafen 81 Fälle das zentrale Nervensystem, was zu Enzephalitis, Meningitis und anderen neurologischen Komplikationen führte. Leider sind neun Personen verstorben, alle über 65 Jahre alt, mit einem Durchschnittsalter von 82 Jahren. Derzeit sind 35 Patienten hospitalisiert, darunter 16 auf der Intensivstation. Die Region Attika ist am stärksten betroffen, mit gemeldeten Fällen in verschiedenen Stadtteilen von Athen und Piräus.
Die Behörden warnen, dass die tatsächliche Zahl der Infektionen viel höher sein könnte, und schätzen, dass es für jeden schweren Fall etwa 140 asymptomatische Infektionen gibt. EODY hat die epidemiologische Überwachung verstärkt und überwacht die Mückenpopulation auf das Vorhandensein des Virus. In Rumänien wurden 10 Fälle einer Infektion mit dem West-Nil-Virus bestätigt, darunter zwei Todesfälle. Die Behörden empfehlen Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche.
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