Die deutsche AfD-Partei weckt Bedenken unter den deutschen Parlamentariern und europäischen Diplomaten, nachdem sie Zugang zu einer parlamentarischen Datenbank erhalten hat, die Tausende von vertraulichen Dokumenten der Europäischen Union enthält. Diese Dokumente umfassen Notizen von Treffen der Botschafter und Informationen zu geopolitischen Fragen, was den Verdacht aufwirft, dass die Informationen in die Hände Moskaus gelangen könnten. Der Abgeordnete Anton Hofreiter hob die Risiken eines Informationslecks nach Russland oder China hervor, was die sensiblen Diskussionen innerhalb der EU beeinflussen könnte. Die Bedenken werden durch die jüngsten Vorwürfe gegen Ungarn verstärkt, das angeblich vertrauliche Informationen an Moskau weitergegeben hat.
Obwohl die AfD die Vorwürfe bestreitet, befürchten die Parlamentarier, dass die Partei sensible Informationen, einschließlich Details zur nationalen Verteidigung und zu Waffenlieferungen an die Ukraine, offenlegen könnte. Die Verwaltung des Bundestages hat Maßnahmen ergriffen, um Informationen zu schützen, einschließlich Zugangsbeschränkungen für das AfD-Personal.
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