Laut dem Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit liegen etwa 99 % der in der Europäischen Union analysierten Lebensmittel innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte für Pestizidrückstände. Dennoch bestehen weiterhin Unterschiede zwischen Produkten aus der EU und importierten Waren, die Kontroversen schüren.
Es wurden Überschreitungen der Grenzwerte bei Produkten wie Paprika, Tafeltrauben und nativem Olivenöl festgestellt. Bei Importen sind die Kontrollen strenger, und die Ablehnungsquote ist höher: 3,6 % der über 39.000 im Jahr 2024 analysierten Proben wurden als nicht konform erklärt und vom Markt genommen. Die häufigsten Probleme wurden bei Produkten aus Indien, der Türkei, China und Vietnam identifiziert.
Zu den Substanzen, die über den gesetzlichen Grenzwerten liegen, gehören Ethephon, Flonicamid und Glufosinat, was Fragen zur Einhaltung der Standards aufwirft. Obwohl die Behörden anmerken, dass diese Überschreitungen kein unmittelbares Risiko für die Verbraucher darstellen, zeigen sie Mängel in der Konformität auf. Insgesamt bleibt das Risiko für die Gesundheit gering, dennoch fordern europäische Landwirte strengere Regeln, um den Wettbewerb durch Importe zu begrenzen.
Quellen
Neueste Nachrichten
09:21
09:05
08:43
08:22
08:05
Mehr Nachrichten ansehen