Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Vorlage für den endgültigen Importstopp von Öl aus Russland, die ursprünglich für den 15. April geplant war, gemäß einer aktualisierten Legislativagenda zu verschieben.
Ein EU-Beamter bestätigte, dass der Vorschlag nicht annulliert, sondern nur aufgrund der 'aktuellen geopolitischen Entwicklungen' verschoben wurde, im Kontext der Ölknappheit, die durch den Krieg im Iran verursacht wurde. Dieser Vorschlag zielte darauf ab, die Importe von russischem Öl schrittweise bis Ende 2027 zu beenden, nach einem vorherigen Gesetz, das die schrittweise Beendigung der Gasimporte aus Russland vorsah. Obwohl die unmittelbare Auswirkung auf die physische Versorgung gering ist, möchte Brüssel ein dauerhaftes gesetzliches Verbot von russischem Öl sicherstellen, selbst im Falle eines möglichen Friedensabkommens in der Ukraine.
Die aktuellen Sanktionen haben die Ölimporte aus Russland erheblich reduziert, wobei Ungarn und die Slowakei die einzigen EU-Länder sind, die weiterhin importieren.
Quellen
Neueste Nachrichten
23:05
22:59
22:44
22:28
22:20
Mehr Nachrichten ansehen