Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, erklärte, dass jeder Angriff auf zivile Infrastrukturen, insbesondere auf Energieanlagen, 'illegal' und 'inakzeptabel' sei, in einer Nachricht, die auf X veröffentlicht wurde, am 38. Tag des Krieges im Nahen Osten. Costa betonte, dass dieses Prinzip sowohl im Krieg in der Ukraine als auch in anderen Konflikten gilt und wies darauf hin, dass die iranische Zivilbevölkerung das Hauptopfer des Regimes in Teheran ist.
Er forderte den Iran auf, sofort die Angriffe auf die Golfstaaten einzustellen und den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz wiederherzustellen. Sein Appell erfolgt im Kontext der Drohungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der Angriffe auf die iranische Infrastruktur angedeutet hat, falls die Straße nicht wieder geöffnet wird.
Das Weiße Haus erklärte, dass die militärischen Aktionen der USA das Gesetz respektieren werden, aber juristische Experten warnten, dass Angriffe auf zivile Infrastrukturen Kriegsverbrechen darstellen könnten. Costa betonte, dass eine diplomatische Lösung der einzige Weg sei, um die tiefen Ursachen des Konflikts im Nahen Osten anzugehen.
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