Nach den neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes leben in Deutschland 13,3 Millionen Menschen, also 16,1 % der Bevölkerung, unter der Armutsgrenze, was einen Anstieg von 15,5 % im Jahr 2024 bedeutet. Die Armutsgrenze wird von der Europäischen Union definiert als ein Einkommen von unter 60 % des Durchschnittseinkommens, was 1.446 Euro netto pro Monat für einen alleinstehenden Erwachsenen und 3.036 Euro für eine Familie mit vier Personen entspricht.
Die am stärksten gefährdeten Gruppen sind alleinlebende Personen (30,9 % betroffen) und alleinerziehende Eltern (28,7 %). Das Risiko ist unter Arbeitslosen am höchsten, mit 64,9 % unter der Armutsgrenze, gefolgt von beruflich Inaktiven (33,8 %) und Rentnern (19,1 %).
Die Studie, die auf einer Mikrozensus-Befragung basiert, berücksichtigt nicht nur die Einkommen, sondern auch den Lebensstandard und den Zugang zu grundlegenden Gütern und hebt die Komplexität des Armutsproblems in Deutschland hervor.
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