Bildungsminister Mihai Dimian hat am Dienstag angekündigt, dass alle Bildungseinrichtungen in Rumänien Empfehlungen zum Vorgehen im Fall von Drohnenvorfällen erhalten werden. Die Maßnahmen wurden nach einem Gespräch mit Staatssekretär Raed Arafat vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle mit solchen Fluggeräten festgelegt.
Die vom Departement für Notfallsituationen an das Bildungsministerium übermittelten Empfehlungen sehen vor, dass die Schulen rechtzeitig Schutzräume identifizieren. Vorgesehen sind eingerichtete Kellerräume sowie Innenräume ohne Fenster oder mit möglichst wenigen Fenstern. Das oberste Stockwerk wird nicht empfohlen, da das Dach im Fall eines direkten Aufpralls zuerst betroffen wäre.
Wird eine RO-ALERT-Nachricht ausgesendet, muss der Schulbetrieb sofort eingestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen ruhig in die Schutzräume geführt werden – fern von Fenstern, Balkonen, Außentüren, Glaswänden und Fassaden. Kinder, die sich auf dem Schulhof oder bei sportlichen Aktivitäten befinden, müssen in das nächstgelegene Gebäude gebracht werden, ohne wegen persönlicher Gegenstände zurückzugehen.
Die Schülerinnen und Schüler müssen bis zur offiziellen Beendigung des Alarms in den Räumen bleiben. Die Lehrkräfte sollen Ruhe bewahren und klare, dem Alter der Kinder entsprechende Informationen geben. Eltern sollen ihre Kinder während des Alarms nicht abholen. Der Minister erklärte, die Vorbereitung solle Panik verhindern und das Verantwortungsbewusstsein stärken.
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