Ein Medizinstudent mit kanadischer Staatsbürgerschaft erhielt eine neue Strafe von 29 Jahren Gefängnis, nachdem das Gericht das ursprüngliche Urteil wegen doppelten Mordes überprüft hatte. Der Vorfall, der vor 5 Jahren stattfand, beinhaltete die Ermordung seines Freundes und dessen Verlobter mit Dutzenden von Messerstichen, gefolgt von der Brandstiftung des Hauses.
Die Richter des Berufungsgerichts in Târgu Mureș hielten die Tat für nicht vorbedacht, sondern für das Ergebnis eines spontanen Streits, der durch Alkohol und Drogen angeheizt wurde. Der Grund für den Streit war ein Foto, auf dem der Student verspottet wurde. Das Gericht betonte, dass die ursprüngliche Untersuchung eher auf Vermutungen als auf konkreten Beweisen basierte, was zur Reduzierung der Strafe führte. Die Anwälte des jungen Mannes beantragten einen Freispruch und argumentierten, dass die Beweise nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurden, aber der Antrag wurde von den Richtern abgelehnt.
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