Der Energieminister, Bogdan Ivan, hat dem Premierminister Ilie Bolojan und den Führern der Koalition ein Set von Vorschlägen präsentiert, die darauf abzielen, die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf den Ölmarkt in Rumänien zu mildern. Dazu gehört die Erlass einer Dringlichkeitsverordnung zur Erklärung der Krisensituation, die Festlegung eines Höchstpreises für Diesel und Standardbenzin sowie Subventionen für die wirtschaftlichen Betreiber, die diese Produkte verkaufen. Ivan schlägt auch Unterstützung für Landwirte und Transportunternehmer vor sowie die vorübergehende Wiederinbetriebnahme der Lukoil-Petrotel-Raffinerie in Ploiești unter Verwendung nicht-russischer Rohstoffe.
Die Maßnahmen sollen über einen Zeitraum von sechs Monaten angewendet werden, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Der Minister betont, dass der Ölmarkt in Rumänien auf einer inländischen Produktion von etwa 2,8 Millionen Tonnen und einem Import von 9 Millionen Tonnen jährlich basiert, bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 9 Millionen Tonnen. Außerdem können die Notfallvorräte den inländischen Verbrauch für etwa 90 Tage sichern.
Quellen
Neueste Nachrichten
23:04
23:01
22:53
22:45
22:24
Mehr Nachrichten ansehen