Der ehemalige Richter des Verfassungsgerichts, Tudorel Toader, erklärte, dass die Entscheidung des Verfassungsgerichts bezüglich des Gesetzes über die Pensionen der Richter vorhersehbar sei und dass sie für verfassungsgemäß erklärt werde. Er betonte, dass, obwohl es Verfassungsbeschwerden gibt, der politische Druck und die Nutzung des Themas als Wahlkampfthema die Entscheidung des Gerichts beeinflussen werden. Toader hob hervor, dass das Problem nicht nur finanzieller Natur ist, sondern auch eine Spaltung in der rumänischen Gesellschaft verursacht hat, die zu einer Antagonisierung der Zivilgesellschaft gegenüber den Richtern geführt hat.
Er erwähnte auch, dass das Verfassungsgericht in Übereinstimmung mit den verfassungsrechtlichen Werten entscheiden muss, nicht unter dem Einfluss externer Druckmittel. Die Präsidentin des Verfassungsgerichts, Simina Tănăsescu, kündigte an, dass die Diskussionen über das Gesetz über die Pensionen der Richter zum dritten Mal verschoben wurden, der nächste Termin wurde auf den 16. Januar festgelegt.
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