Die Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft beim Bukarester Tribunal beantragen am Mittwoch für weitere 14 Personen, die wegen der während der Protestkundgebung vom 15. September 2026 begangenen Ausschreitungen untersucht werden, Untersuchungshaft für 30 Tage. Die Ermittler erklären, die Beschuldigten hätten Gendarmen angegriffen, zwei Angestellte eines Medienkonzerns attackiert und ein Einsatzfahrzeug der rumänischen Gendarmerie zerstört.
Insgesamt wurden nach den Durchsuchungen, die am 22. und 23. September in Bukarest und 15 Landkreisen durchgeführt wurden, 27 Personen festgenommen. Zehn der Beschuldigten wurden bereits für 30 Tage in Untersuchungshaft genommen, nachdem der Richter für Rechte und Freiheiten am 22. September den Anträgen der Staatsanwälte stattgegeben hatte.
Bezüglich weiterer 14 Personen haben die Staatsanwälte am 23. September das Gericht angerufen und beantragen dieselbe Präventivmaßnahme. Gegen die Betroffenen wird wegen Widerstands gegen Amtsträger, Körperverletzung oder anderer Gewalttaten, Sachbeschädigung sowie Störung der öffentlichen Ordnung und Ruhe ermittelt.
Weitere drei Personen wurden für 60 Tage unter richterliche Aufsicht gestellt. Zu den auferlegten Pflichten gehört auch das Verbot, an öffentlichen Versammlungen teilzunehmen.
Die Durchsuchungen richteten sich gegen 30 Personen, von denen jedoch nur 27 angetroffen wurden. Die Ermittlungen werden von Staatsanwälten gemeinsam mit Polizisten der Generaldirektion der Bukarester Stadtpolizei geführt.
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