Der Leiter des Schutz- und Wachdienstes, Lucian Pahonțu, hat am Donnerstag beim Berufungsgericht Bukarest eine Feststellungsklage gegen das Ministerium für Bildung und Forschung eingereicht. Das Verfahren hat noch keinen ersten Verhandlungstermin und zielt auf die Anerkennung eines Rechtsverhältnisses zu der Institution ab, die ihm 2003 den Doktortitel verliehen hat.
Die Klage wurde am selben Tag eingereicht, an dem die Nationale Verteidigungsuniversität „Carol I“ Überprüfungen wegen des Plagiatsverdachts in Pahonțus Dissertation angekündigt hat. Die Meldung erfolgte aufgrund von Informationen, wonach mindestens 30 % der Arbeit aus anderen Quellen ohne Quellenangabe oder mit unzureichender Quellenangabe übernommen worden sein sollen. Die Ethikkommission hat 45 Tage Zeit für die Entscheidung.
Die Journalistin Emilia Șercan erklärte, dass Pahonțu zwar möglicherweise die Gründe des Verfahrens nicht bekannt seien, er jedoch möglicherweise eine Entscheidung anstrebe, die die Rechtmäßigkeit des Titels bestätigt und ein mögliches Plagiatsurteil verhindert. Der SPP hat keine Stellungnahme übermittelt. Pahonțu ist nach Gabriel Vlase, dem Direktor des SIE, der zweite Leiter eines Geheimdienstes, der das Bildungsministerium in einem ähnlichen Fall verklagt.
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