Der Präsident Rumäniens, Nicușor Dan, hat nach dem Europäischen Rat im Sommer betont, dass das Ziel Rumäniens ein möglichst großes mehrjähriges Budget der Europäischen Union ist, was zu einem höheren Nettobeitrag für das Land führen würde. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Brüssel hob Dan die erhöhte Flexibilität der nationalen Pläne hervor, die es den Ländern ermöglicht, ihre nationalen Programme im Bereich Landwirtschaft und Kohäsion zu definieren.
Rumänien bekundet ebenfalls Interesse an der flexiblen Nutzung der europäischen Mittel, einschließlich der Verlängerung der Zugangsfristen. Außerdem äußerte der Präsident Optimismus hinsichtlich der Mittel für Wettbewerbsfähigkeit, die rumänische Unternehmen und Forscher unterstützen könnten.
Nach den Gesprächen mit den Führern der Mitgliedstaaten wurde vereinbart, dass die irische Präsidentschaft des EU-Rates die Verhandlungen fortsetzen soll, um bis Ende 2026 zu einer Einigung über den mehrjährigen Finanzrahmen zu gelangen. Der von der zypriotischen Präsidentschaft vorgelegte Haushaltsvorschlag umfasst Kürzungen für die Mittel für Landwirtschaft und Kohäsion, aber auch erhebliche Einschnitte für Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung.
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