Rumänien könnte im künftigen Haushalt der Europäischen Union etwa 60 Milliarden Euro erhalten. Die Summe steht jedoch noch nicht endgültig fest, und die Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten befinden sich noch in einer frühen Phase. Der Minister für Investitionen und europäische Projekte, Alexandru-Mihai Ghigiu, erklärte, dass die endgültige Vereinbarung von der Entscheidung des Europäischen Rates abhängen werde.
Nach Abschluss der Verhandlungen muss Rumänien einen Plan für eine nationale und regionale Partnerschaft (PPNR) ausarbeiten, der festlegt, wie die Mittel verwendet werden. Der Minister betonte, dass das Dokument im Anschluss an öffentliche Debatten vorbereitet werden sollte, damit die Finanzierungsprioritäten den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprechen und nicht ausschließlich auf Verwaltungsebene festgelegt werden.
Ghigiu warnte, dass die europäischen Mittel und nationalen Investitionen möglicherweise nicht ausreichen werden, um alle Ziele zu erreichen. Rumänien könnte auch öffentlich-private Partnerschaften, Investitionsbanken oder Darlehen benötigen.
Zu den in diesem Jahr erwarteten Mitteln sagte der Minister, dass der offizielle Betrag nach dem 20. November bekannt sein werde. Die Summe von 6,4 Milliarden Euro umfasst sowohl nicht rückzahlbare Zuschüsse als auch Darlehen. Die endgültige Höhe der Zuschüsse muss noch von der Europäischen Kommission bestätigt werden.
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