Înainte de hotărârea disciplinară, Laurențiu Beșu (fost judecător) era menționat într-un caz aflat în cercetare disciplinară, cu termen la 23 septembrie 2026, potrivit unei inițiative politice care cerea protecția avertizorilor din justiție. Partidul REPER a transmis președintelui Nicușor Dan un memoriu prin care a solicitat reformarea legilor pentru a preveni represaliile împotriva celor care semnalează nereguli, argumentând inclusiv pe baza situației lui Beșu.
Die Disziplinarkammer für Richter des Obersten Magistraturrats (CSM) hat am Mittwoch die Klage der Justizinspektion gegen Laurențiu Beșu, den ehemaligen Richter am Berufungsgericht Bukarest und derzeitigen Staatsanwalt bei einer Staatsanwaltschaft in Giurgiu, als unbegründet abgewiesen. Die Entscheidung kann innerhalb von 15 Tagen nach ihrer Zustellung beim Fünf-Richter-Senat des Obersten Kassations- und Justizhofs mit einem Rechtsmittel angefochten werden.
Die Disziplinarklage betraf einen Verstoß, der im Gesetz über den Status von Richtern und Staatsanwälten vorgesehen ist. Nach der Entscheidung erklärte Beșu, zwischen der Begründung des Urteils und dem Tenor bestehe ein Widerspruch, und kündigte an, die Entscheidung beim Obersten Gericht anzufechten. Der Richter betont, dass die ihm vorgeworfene Handlung nicht beschrieben werde und seine Äußerungen das Beratungsgeheimnis nicht verletzt hätten.
Laurențiu Beșu wurde durch seinen Auftritt im Recorder-Dokumentarfilm „Justiție capturată“ bekannt. Darin prangerte er mutmaßliche Methoden zur Beeinflussung der Spruchkörper am Berufungsgericht Bukarest an. Er berichtete unter anderem, dass seine Abordnung von den Korruptionsverfahren beeinflusst worden sein soll, mit denen er befasst war. Die Aussagen wurden auch von Richterin Raluca Moroșanu öffentlich unterstützt, die die Atmosphäre am Gericht als „toxisch und angespannt“ beschrieb.
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