Das Nationale Museum für Naturgeschichte „Grigore Antipa“ hat betont, dass das Auftreten des Kugelfisches (Lagocephalus sceleratus) im Mittelmeer keine Panik auslösen sollte, sondern Anlass zur Reflexion über die Auswirkungen des Klimawandels und die Migration von Arten sein sollte.
Auch die Botschaft Griechenlands in Bukarest hat Klarstellungen zu den kürzlich aufgetauchten Informationen über den Kugelfisch übermittelt und darauf hingewiesen, dass es in Griechenland oder anderen Mittelmeerländern kein offizielles System zur Registrierung von Angriffen oder Vergiftungen durch Lagocephalus gibt. Laut dem Hellenischen Zentrum für Meeresforschung (ELKETHE) stammt der einzige bestätigte Fall einer Verletzung eines Schwimmers aus dem Jahr 2022 auf der Insel Kreta, und die in den letzten Tagen stark medial verbreiteten Vorfälle wurden nicht offiziell bestätigt.
Dieser Fisch, der aus der indo-pazifischen Region stammt, hat das Mittelmeer über den Suezkanal erreicht und ist zu einer problematischen invasiven Art geworden, die die lokalen Ökosysteme und die Aktivitäten der Fischer beeinträchtigt. Touristen werden geraten, die Meeresfauna mit Respekt zu beobachten und den Kontakt mit unbekannten Tieren zu vermeiden, da das Meer ein komplexes Ökosystem ist.
Der Kugelfisch ist mit starken Zähnen ausgestattet, die Verletzungen verursachen können, und sein Verzehr ist aufgrund der Ansammlung von Tetrodotoxin, einem äußerst gefährlichen Gift, verboten.
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