Vier Personen im Alter zwischen 29 und 43 Jahren wurden aufgrund einer Entscheidung des Bukarester Gerichts für 30 Tage in Untersuchungshaft genommen. Gegen sie wird wegen Drogenhandels mit sogenannten Risikodrogen und der Bildung einer organisierten kriminellen Gruppe ermittelt. Die Verdächtigen sollen im Kreis Giurgiu, in der Gemeinde Singureni, mehrere Cannabisanpflanzungen angelegt und unterhalten haben.
Nach Angaben der DIICOT sollen die vier Personen im Zeitraum von Juni bis September unter der Leitung eines 43-jährigen Mannes gehandelt haben, der als Anführer der Gruppe gilt. Die Ermittler erklären, die Verdächtigen hätten Cannabissamen aus Tschechien beschafft, die auf dem Luftweg mithilfe eines Kurierdienstes nach Rumänien eingeführt worden seien. Die Samen sollen zur Anlage von Indoor-Kulturen verwendet worden sein, die für den Verkauf bestimmt waren.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden mehr als 90 Cannabispflanzen in verschiedenen Entwicklungsstadien, etwa vier Kilogramm Cannabis und rund 38 Kilogramm getrocknete Pflanzenmasse. Außerdem wurden Cannabisblüten und Anlagen entdeckt, die zur Pflege der Kulturen verwendet wurden.
Die Staatsanwälte ordneten am Dienstag die Festnahme der Verdächtigen an, woraufhin der Richter für Rechte und Freiheiten ihre Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen wurden gemeinsam mit Grenzpolizisten der Flughäfen Bukarest-Otopeni und des Generalinspektorats der Grenzpolizei durchgeführt.
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