Oana Gheorghiu, kommissarischer Vizepremier, hat wichtige Klarstellungen zum Projekt der digitalen Brieftasche präsentiert und die Informationen zurückgewiesen, die sie als Manipulationen im öffentlichen Raum betrachtet.
Gheorghiu betonte, dass Rumänien Millionen Euro an ein deutsches Unternehmen ohne Ausschreibung nicht zahlen wird, sondern den Quellcode der von der deutschen Regierung entwickelten Lösung kostenlos übernehmen wird. Außerdem versicherte sie, dass alle Daten der Rumänen im Land bleiben werden, ohne Zugang für Ausländer. Im Kontext der Kritik an der Nutzung der deutschen Lösung erklärte Gheorghiu, dass die digitale Brieftasche bis Ende 2026 fertiggestellt werden muss und dass die Nutzung der deutschen Infrastruktur Zeit und Ressourcen sparen wird.
Der Vizepremier klärte außerdem, dass auf physische Dokumente nicht verzichtet wird und dass die Nutzung der digitalen Brieftasche optional sein wird. Schließlich erwähnte sie, dass die Stornierung der Ausschreibung auf der Nationalen Interoperabilitätsplattform nichts mit der digitalen Brieftasche zu tun hat und dass keine unnötigen Ausgaben getätigt werden.
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