Präsident Nicușor Dan hat anlässlich des Europäischen Tages des Gedenkens an den Holocaust der Roma betont, dass der Völkermord an den Roma ein wenig diskutiertes Kapitel in der zeitgenössischen Gesellschaft bleibt. In seiner Botschaft hob er hervor, dass der Holocaust der Roma eine tiefgreifende Tragödie in der Geschichte Europas darstellt, mit tiefen Wurzeln in der historischen Verfolgung der Roma-Community.
„Der Holocaust der Roma bleibt ein unzureichend bekanntes und wenig diskutiertes Kapitel im zeitgenössischen öffentlichen Raum. In diesem Kontext spielt Bildung eine wesentliche Rolle bei der korrekten Übermittlung von Informationen über den Holocaust, über die Verbrechen des Kommunismus und über die Zeit der Sklaverei. Wir haben die Verpflichtung sicherzustellen, dass die Jugendlichen die Vergangenheit verstehen, die Wahrheit von der Lüge unterscheiden und Hass sowie Xenophobie ablehnen, und damit zu einer Gesellschaft beitragen, die in Gerechtigkeit und Solidarität verankert ist.“, hat Nicușor Dan übermittelt.
Dan betonte die Bedeutung der Bildung für die korrekte Information über den Holocaust, die Verbrechen des Kommunismus und die Zeit der Sklaverei und wies darauf hin, dass die Jugendlichen über die Vergangenheit lernen müssen, um Hass und Xenophobie zu bekämpfen. Er unterstrich auch die kollektive Verantwortung, die Roma zu integrieren und Ungleichheiten zu beseitigen, in einem Kontext, der von wachsenden rassistischen Diskursen geprägt ist. Schließlich bekräftigte Dan das Engagement, die Menschenrechte durch Bildung und Dialog zu schützen, und erinnerte daran, dass der 2. August als Europäischer Tag des Gedenkens an den Holocaust der Roma anerkannt ist, der die Ermordung von 500.000 Roma im Jahr 1944 markiert.
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