Über 400 Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Bürgergruppen haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie das Parlament auffordern, ein Gesetzesprojekt abzulehnen, das die Verbände verpflichtet, die Identität der Spender öffentlich zu machen.
Diese Organisationen, darunter die Stiftung für die Entwicklung der Zivilgesellschaft (FDSC), das Expert Forum und Save the Children, argumentieren, dass die Maßnahme das Recht auf freie Vereinigung einschränkt und unverhältnismäßige Sanktionen auferlegt. Das Projekt zielt darauf ab, die Verordnung 26/2000 zu ändern und soll im Senat und anschließend im Abgeordnetenhaus diskutiert werden.
Die NGOs argumentieren, dass der Staat bereits Zugang zu den finanziellen Informationen hat und dass die Veröffentlichungspflicht die Organisationen in öffentliche Verdachtsobjekte verwandelt. Außerdem berufen sie sich auf verfassungsrechtliche Probleme und die Vereinbarkeit mit den europäischen Standards und fordern die Ablehnung oder den Rückzug der legislativen Initiative.
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