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Das Nationale Geschichtsmuseum Rumäniens soll restauriert und baulich verstärkt werden. Das Projekt soll voraussichtlich rund fünf Jahre dauern. Die Arbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude an der Calea Victoriei sollen Anfang 2028 beginnen, nachdem die Ausschreibungen abgeschlossen und die Kulturgüter in ein spezielles Depot verlagert worden sind.
Mehr als 17 Millionen Objekte, darunter die Briefmarkensammlung, sind bereits verpackt und für den Transport vorbereitet. Die Behörden prüfen mehrere Varianten für den Bau des Depots, das im kommenden Jahr errichtet werden soll. Während der Bauarbeiten soll ein Teil der Bestände in alternativen Ausstellungsräumen präsentiert werden.
Das Gebäude mit einer Fläche von mehr als 40.000 Quadratmetern weist die Erdbebengefährdungsklassen I und II auf und hat strukturelle sowie funktionale Probleme. Das Projekt sieht eine bauliche Verstärkung, die Modernisierung der Sicherheits- und Brandschutzsysteme sowie den Ersatz des zentralen Gebäudetrakts vor.
Die Neugestaltung wird eine Erweiterung im Innenhof umfassen, der wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden soll und einen zusätzlichen Zugang vom historischen Zentrum aus bieten wird. Das Projekt befindet sich in der abschließenden Genehmigungsphase. Die technisch-wirtschaftlichen Kennzahlen sollen bis zum Jahresende von der Regierung genehmigt werden. Die Finanzierung ist durch ein Darlehensabkommen mit der Entwicklungsbank des Europarats gesichert.
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