Bukarest erhält erstmals einen Kulturbezirk, der drei bedeutende Museen im Bereich der Șoseaua Kiseleff vereint. Das von der Stadtverwaltung Bukarests und der Verwaltung des Bezirks 1 ins Leben gerufene Projekt „Museumsdreieck“ beginnt am 19. und 20. September mit einem Veranstaltungswochenende für Kinder und Familien.
Das Nationale Naturkundemuseum „Grigore Antipa“, das Nationale Geologische Museum und das Nationale Museum des Rumänischen Bauern werden durch einen gemeinsamen öffentlichen Raum miteinander verbunden. Der Bereich zwischen den Einrichtungen wird zu einer kulturellen Promenade mit 18 kreativen und interaktiven Workshops, Begegnungen mit Forschern und Museumspädagogen, musikalischen Aktivitäten, Konzerten, kreativem Recycling, einer Filmvorführung und einer Schatzsuche.
Die erste Ausgabe ist der Dobrudscha gewidmet und stellt die Region aus drei Perspektiven vor: Erde, Natur und Menschen. Die Besucher entdecken geologische Formationen, das Schwarze Meer, das Donaudelta sowie die Traditionen der rumänischen, lipowischen, türkischen, tatarischen, griechischen, aromunischen und bulgarischen Gemeinschaften.
Die Initiative ist als Pilotprojekt für die Einrichtung eines dauerhaften Kulturbezirks im Gebiet Kiseleff konzipiert. Die Behörden beabsichtigen, die öffentlichen Räume rund um die Museen durch Projekte zur Stadterneuerung und Landschaftsgestaltung neu zu gestalten und miteinander zu verbinden – in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium.
Im Zuge des Starts wurden auch zwei Investitionen angekündigt: der Bau eines neuen Gebäudetrakts für das Antipa-Museum sowie die Konsolidierung und Restaurierung der Villa Samurcaș, die vom Nationalen Museum des Rumänischen Bauern verwaltet wird. Die Finanzierung erfolgt über das Projekt „Kulturelle Fundamente“, das durch ein der Republik Rumänien von der Entwicklungsbank des Europarats gewährtes Darlehen unterstützt wird.
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