Ungefähr 18.000 Mitarbeiter des Finanzministeriums und der ANAF haben angekündigt, dass sie am Donnerstag, den 4. Juni, zwischen 8.00 und 16.00 Uhr die Arbeit niederlegen werden, als Zeichen des Protests gegen das neue Gesetzesprojekt zur Gehaltsregelung des öffentlichen Personals. Die Gewerkschaften behaupten, dass die gesetzlichen Vorschläge das Risiko bergen, die Gehaltsungleichheiten im öffentlichen System zu verschärfen.
Parallel dazu ist die Tätigkeit in den Gerichten und Staatsanwaltschaften bereits seit dem 2. Juni betroffen. Die Nationale Gewerkschaft der Justizbeamten hat die Arbeitszeit für die Öffentlichkeit auf die Hälfte reduziert, im Zeitraum von 8.00 bis 12.00 Uhr, eine Maßnahme, die bis zum 5. Juni in Kraft bleiben wird.
Die Gewerkschaften warnen, dass das neue Gehaltsgesetz die Deckelung der Einkommen beibehält und das Risiko von Rechtsstreitigkeiten birgt. Die Gewerkschaftsvertreter kritisieren das Gesetzesprojekt und behaupten, dass es die Gehaltsungleichheiten perpetuiert und nicht den Anforderungen des Hilfspersonals entspricht, was finanzielle Probleme für den Staat verursacht.
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