Die Ministerin für Umwelt, Wasser und Wälder, Natalia Intotero, besuchte am Montag die Talsperren Paltinu und Măneciu im Kreis Prahova gemeinsam mit Vertretern der für die Bewirtschaftung der Stauseen und die Wasserversorgung der Bevölkerung zuständigen Institutionen. Der Besuch fand vor dem Hintergrund der Probleme statt, die die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt haben, sowie der Notwendigkeit, Lösungen zur Vermeidung einer neuen Krise zu finden.
Im Anschluss an das Treffen beschlossen die Behörden, eine interinstitutionelle Arbeitsgruppe einzurichten. Diese wird den Zeitplan für die Maßnahmen, die Fristen und die Zuständigkeiten jeder beteiligten Institution festlegen. Der erste Bericht über die durchgeführten Arbeiten und die erforderlichen Maßnahmen soll in zwei Wochen vorgelegt werden.
An den Gesprächen nahmen der Präsident des Kreisrats Prahova, Virgiliu-Daniel Nanu, Experten des Ministeriums, Vertreter der akademischen Welt und der Zivilgesellschaft sowie offizielle Vertreter von Apele Române, der Flussgebietsverwaltung Buzău–Ialomița, der Präfektur Prahova, der Katastrophenschutzbehörde ISU Prahova, Exploatarea Sistem Zonal Prahova und Hidro Prahova teil.
Natalia Intotero erklärte, die Priorität bestehe darin, sicherzustellen, dass die Menschen nicht erneut ohne Wasser bleiben, und forderte eine Zusammenarbeit zwischen Behörden, Fachleuten und Betreibern. Die Ministerin betonte, dass die Lösungen konkret sein und klare Fristen sowie übernommene Verantwortlichkeiten umfassen müssten.
Im Jahr 2025 waren aufgrund der Arbeiten an der Talsperre Paltinu mehr als 107.000 Menschen in den Kreisen Prahova und Dâmbovița ohne Trinkwasser.
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