Die Gehälter der Metrorex-Beschäftigten wurden ausgezahlt, nachdem die Regierung am Freitag eine neue Fassung des Haushaltsplans des Unternehmens genehmigt hatte. Der kommissarische Wirtschaftsminister Radu Miruță erklärt, dass die genehmigte Fassung die Verluste von Metrorex um 100 Millionen Lei reduziert und keine Erhöhung des Fahrpreises vorsieht.
Miruță teilte mit, dass das Geld auf die Karten der Beschäftigten eingegangen sei, nachdem er die vorherigen Fassungen des Haushaltsplans wiederholt abgelehnt hatte. Nach Angaben des Ministers sahen diese hohe Verluste vor, darunter einen höheren Verlust als im vergangenen Jahr.
Die Finanzkrise des Unternehmens führte in der vergangenen Woche zu Warnungen seitens der Gewerkschaftseinheit „Unitatea Sindicatul Liber Metrou“. Die Gewerkschafter erklärten, dass der U-Bahn-Betrieb ab dem 16. eingestellt werden könnte, falls das Geld für die Gehaltszahlungen fehle. Sie behaupteten, dass sich auf den Konten von Metrorex nur noch etwa 3.000 Lei befänden.
Der Minister erklärt, dass Metrorex Einnahmen aus Vollstreckungsstrafen, wettbewerbsfähigen Werbeverträgen, der Vermietung von Gewerbeflächen sowie der Nutzung von Parkplätzen und Gebäuden zurückgewinnen könne. Diese Probleme werden in einem Bericht aufgeführt, der nach einer Kontrolle im Unternehmen erstellt wurde. Miruță vertritt die Ansicht, dass eine Erhöhung der Tarife erst in Betracht gezogen werden sollte, nachdem alle verfügbaren Einnahmequellen ermittelt worden sind.
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