Greenpeace Rumänien hat am Mittwoch angekündigt, dass Satellitenbilder eine Flüssigkeitsverschmutzung im Domino-Gebiet, Schwarzes Meer, aufgezeichnet haben, wo die Offshore-Bohrungen des Neptun Deep-Projekts stattfinden.
Der Verschmutzungsfleck erstreckt sich über 100 Kilometer und bedeckt eine Fläche von 45 km², was dem Äquivalent von 6.300 Fußballfeldern entspricht. Die Organisation beschuldigt die Unternehmen OMV Petrom und Romgaz der Verantwortungslosigkeit und betont, dass die moralische Verantwortung für den Vorfall bei ihnen liegt. Analysen deuten darauf hin, dass das Schiff SKANDI ASSERTER die Quelle der Verschmutzung sein könnte.
Die rumänische Marinebehörde hat den Vorfall anerkannt, jedoch keine Teams auf See geschickt, da sie ihn als 'operativ irrelevant' betrachtet. Alin Tănase, Kampagnenkoordinator von Greenpeace, kritisierte die Nachlässigkeit der Behörden und der Unternehmen und erklärte, dass Rumänien keinen effektiven Plan zur Reaktion auf Meeresverschmutzung hat. Greenpeace fordert die beteiligten Unternehmen auf, Verantwortung zu übernehmen und eine transparente Überwachung von Umweltvorfällen sicherzustellen.
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