Die Staatsanwälte von DIICOT Constanța und die Polizisten der Abteilung zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität haben in Bukarest sowie in den Kreisen Argeș, Vâlcea und Dolj 42 Durchsuchungen durchgeführt. Sie erfolgten im Rahmen eines Verfahrens wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung und der Verwendung gefälschter Zoll- oder Handelsdokumente.
Den Ermittlern zufolge soll die Gruppe 2021 von mehreren rumänischen Staatsbürgern gegründet worden sein, um durch die Verringerung der Zollgebühren für den Import von Luxusautos aus den Vereinigten Staaten Gewinne zu erzielen. Die Gruppenmitglieder sollen den Zollbehörden gefälschte Dokumente vorgelegt haben.
Die auch mit Unterstützung des FBI durchgeführte Untersuchung deutet darauf hin, dass die Verdächtigen in den USA Diebstahl, Betrug und Raub begangen haben sollen. Das erlangte Geld soll anschließend in Rumänien durch den Kauf von Immobilien, Luxusautos und Schmuck gewaschen worden sein.
An der Operation waren Einheiten zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität, Gendarmen und Vertreter der rumänischen Zollbehörde beteiligt. Die betroffenen Personen sollen am Sitz von DIICOT Constanța vernommen werden. Die Ermittler betonen, dass für sie während des Verfahrens die Unschuldsvermutung gilt.
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