Der Verband der Gewerkschaften Silva hat beim Berufungsgericht Bukarest einen Antrag auf Aussetzung des Regierungsbeschlusses Nr. 123/05.03.2026 eingereicht, der die Maßnahmen zur Reorganisation der Nationalen Forstverwaltung - Romsilva genehmigt.
Die Gewerkschafter behaupten, dass die Annahme dieses Beschlusses ohne Einhaltung der gesetzlichen Normen und der Verfahren zur Entscheidungsfindung in Transparenz erfolgt ist. In der Pressemitteilung erklärt die Organisation, dass das Ministerium für Umwelt eine Reform von Romsilva initiiert hat, aber die endgültige Form, die von der Regierung angenommen wurde, erheblich von den öffentlich präsentierten abweicht, was Fragen zur Rechtmäßigkeit des Prozesses aufwirft. Außerdem beschuldigen die Gewerkschafter das Ministerium, die Gesetzgebung zum sozialen Dialog nicht eingehalten zu haben, und weisen darauf hin, dass das Projekt zur Genehmigung eingereicht wurde, ohne mit den Sozialpartnern diskutiert zu werden. Darüber hinaus betonen sie, dass die Anmerkungen des Justizministeriums zum Projekt nicht in die endgültige Form integriert wurden, was dazu führt, dass der Beschluss von Rechtsmängeln betroffen ist. Der Verband Silva ist der Ansicht, dass die Anwendung dieses Beschlusses das Tätigkeitsfeld von Romsilva gefährden und die Arbeitsplätze beeinträchtigen könnte, und fordert daher die Aussetzung der Vollziehung des normativen Aktes.
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