Die Regierung Rumäniens hat einen neuen nationalen Bettenplan genehmigt, der von 2026 bis 2028 gültig ist und darauf abzielt, die Anzahl der Betten für die stationäre Behandlung, die von den Krankenkassen finanziert wird, zu optimieren. Der kommissarische Gesundheitsminister, Cseke Attila, betonte, dass der Plan sich auf die Entwicklung alternativer medizinischer Dienstleistungen konzentriert, wie z.B. die Tageshospitalisierung und ambulante Behandlungen, um besser auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen.
Derzeit liegt die Bettenauslastung bei 51% für akute Patienten und 60% für chronische Patienten, was auf eine ineffiziente Nutzung der Ressourcen hinweist. Der Plan sieht eine schrittweise Reduzierung von etwa 14.000 Betten vor, ohne den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen zu beeinträchtigen. Rumänien hat im Durchschnitt 728 Betten pro 100.000 Einwohner, was über dem europäischen Durchschnitt von 511 liegt. Diese Reform zielt darauf ab, die Qualität der medizinischen Dienstleistungen und die Effizienz des Gesundheitssystems zu erhöhen, im Kontext eines signifikanten Anstiegs der Tageshospitalisierung, mit 6 Millionen Patienten im Jahr 2024, einem Anstieg von 15% im Vergleich zu 2023.
Quellen
Neueste Nachrichten
07:26
07:26
07:20
07:07
07:02
Mehr Nachrichten ansehen