Das Team hinter der Dokumentation „Gaza: Doctors Under Attack“, die von der BBC aus Gründen der Unparteilichkeit „in die Schublade gesteckt“ wurde, hat am Sonntag einen BAFTA-Preis gewonnen. Die Reporterin Ramita Navai und der ausführende Produzent Ben De Pear nutzten die Dankesrede, um Israel und die BBC zu kritisieren. Navai betonte, dass Israel über 47.000 Kinder und Frauen in Gaza getötet und alle Krankenhäuser in der Region angegriffen hat, wobei über 1.700 palästinensische Ärzte ums Leben kamen. De Pear widmete den Preis den Journalisten, die den Film gemacht haben, und erwähnte, dass über 250 ihrer Kollegen während des Konflikts getötet wurden. Am Ende stellte er eine direkte Frage an die BBC und fragte, ob sie das Team von der Übertragung der BAFTA-Preise ausschließen würden, da der Film aufgegeben wurde. Die Zeremonie fand im Royal Festival Hall in London statt, wobei Netflix und Disney+ die meisten Nominierungen hatten.
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