Die Eigentümer von Schlachthöfen und Molkereien in Rumänien lehnen die kollektive Impfung von Schafen entschieden ab, im Kontext der Ausbrüche von Tierseuchen, die zur Ausfuhrverbot geführt haben. Sie argumentieren, dass Milch von geimpften Tieren in der Europäischen Union nicht verwendet werden kann, was Importe zur Sicherstellung der Rohstoffe erforderlich machen würde. Die Impfung würde bis zu drei Jahre lang Exportbeschränkungen für unverarbeitetes Fleisch auferlegen, was die rumänischen Schlachthöfe, die von dem europäischen Markt abhängig sind, schwer beeinträchtigen würde.
Derzeit ist der Export von Schafen aufgrund von Seuchenausbrüchen verboten, und die Europäische Kommission hat das Verbot bis 2026 verlängert. Vertreter der Branche fordern eine faire Strategie, die die Impfung nur in den betroffenen Betrieben erlaubt, um negative Auswirkungen auf den gesamten Sektor zu vermeiden. Sie warnen, dass eine Massenimpfung zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen würde, und schätzen bereits Verluste von 128 Millionen Euro. Die Behörden haben versprochen, Lösungen zum Schutz des Sektors zu finden, aber die Diskussionen müssen auf europäischer Ebene fortgesetzt werden.
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