Claudiu Târziu, Führer der konservativen Partei ACT und Mitglied des Europäischen Parlaments, kritisiert vehement die Initiative der Regierung, ein obligatorisches psychiatrisches Gutachten für Lehrkräfte einzuführen. Er erklärt, dass Lehrer als potenzielle Verdächtige behandelt werden, was die moralische Autorität dieser untergräbt.
Gemäß den neuen Bestimmungen würde der Zugang und die Beibehaltung im Bildungssystem von der Erlangung eines psychiatrischen Gutachtens abhängen, und eine Weigerung könnte als disziplinarische Abweichung angesehen werden. Târziu betont, dass diese Maßnahme keine Unterstützung bietet, sondern ein Kontroll- und Stigmatisierungsmechanismus etabliert. Er fordert die sofortige Rücknahme des Erlasses und die Einleitung einer internen Untersuchung, um die Verantwortlichen zu identifizieren.
Târziu warnt, dass die Transformation des Lehrerberufs in ein potenzielles "psychiatrisches Dossier" einen gefährlichen Präzedenzfall schafft, der das Vertrauen und die Würde der Lehrkräfte beeinträchtigt. Er appelliert an die Regierenden, diese Maßnahme zu stoppen und den Respekt vor den Lehrern wiederherzustellen, der für die Zukunft der Nation entscheidend ist.
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