Der Generalbürgermeister der Hauptstadt, Ciprian Ciucu, erklärt, Bukarest benötige zehn Jahre, um zu einer „wirklich europäischen“ Stadt mit mehr Grünflächen, Fußgängerzonen und moderner Infrastruktur zu werden. Der Bürgermeister stellte diese Vision am Mittwoch bei einer von der Rumänisch-Niederländischen Handelskammer organisierten Veranstaltung vor niederländischen Geschäftsleuten vor.
Ciucu kündigte an, das Zentrum der Hauptstadt nach dem Vorbild Madrids neu gestalten zu wollen, und zwar durch die Umgestaltung der Uferbereiche der Dâmbovița, des Magheru-Gebiets und des Bereichs um den Königlichen Palast. Auf dem Magheru-Boulevard, den er als verschmutzt und laut beschreibt, möchte der Bürgermeister begrünte Plätze, Erholungsbereiche und Zonen schaffen, in denen die Menschen essen können. Für diese Projekte sollen Ideenwettbewerbe ausgeschrieben werden, die zwischen sechs und acht Monaten dauern könnten.
Die Verringerung der Zahl oberirdisch geparkter Autos ist eine weitere Priorität. Ciucu ist der Ansicht, dass Tiefgaragen die Lösung sind, um das derzeit als „Autolager“ bezeichnete Zentrum zu entlasten. Die Stadtverwaltung hat fünf mögliche Standorte für Parkhäuser identifiziert, die nun priorisiert werden sollen.
Der Bürgermeister erklärte außerdem, dass er den Ausbau der Fahrradwege und die Verbindung der bestehenden Wege fortsetzen werde, damit sie durchgehende Routen bilden. Er betonte, dass alle künftigen Projekte Fahrradwege umfassen werden, in Abstimmung mit den Bezirksbürgermeistern. Ciucu warnte, dass die Umgestaltung schwierig sein werde, versprach jedoch, dass das Ergebnis den Aufwand wert sein werde.
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